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Mein Körper & ich
Im Spiegel das Bild einer jungen Frau, eines jungen Körpers, und doch fühle ich mich heute so....alt. Irgendwie welk. Ausgetrocknet. Ich schüttel mich und lege mich bäuchlings auf mein breites bequemes Bett. Ein Glas Sekt, die Kerzen an, eine Zigarette, träumend den Rauch gegen die Wand pusten, beobachten, wie er im Kerzenlicht dünner wird und nach oben verschwindet.

Das Pochen und Klopfen in meinem Schoß wird stärker, das Beben beginnt immer in den Beinen und schießt plötzlich, ganz unwillkürlich, hinauf bis in den Schädel. Meine Brustwarzen sind so steif, daß die Berührung des Lakens weh tut. Die Feuchtigkeit beginnt zu fließen, meine Hand ist so naß, meine Bewegung wird hektisch, mein Schreien erstickt das Kissen, und endlich, endlich ist es da, dieses erleichternde Gefühl. Sauerstoff schießt durch meine Muskeln, bäumt meinen Körper auf und raubt mir den Atem. Und danach....Ruhe, Frieden mit mir selbst. Wie ein Gewitter, befreiend und erfrischend. Nun kann ich zufrieden meine Hand am Laken abwischen, die Augen schließen und mit zusammengepreßten Beinen einschlafen...
Anmerkung der Redaktion: Die Verantwortung für Inhalt, Sprache, Grammatik und Stil des Textes liegt beim Autor.